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Überliefertes Brauchtum...

Nikolaus und Krampus sowie die Perchten gehören zum Brauchtum wie
Dreikönig, Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Tradition die in erster Linie
im Bereich der Alpen bekannt ist, und hier vor allem in den Ostalpen in den
österreichischen Bundesländern Tirol, Salzburg, Oberösterreich und Steiermark
starke Verbreitung findet.

Den Nikolaus kennt man fast überall, Krampus und Perchten hingegen nur
in Österreich und im südlichen Bayern. Sie haben, laut Brauchtum, aber
miteinander überhaupt nix zu tun. Die Krampusse sind die Begleiter des
Nikolos und treten um den 5.Dezember auf, die Perchten wiederum sollen
dem Winter das finstere und böse austreiben und haben ihre große Zeit vor
und nach den Raunächten.

Von da ab reagieren die Perchten, die vielerorts auch mit der "Wilden Jagd"
gleichgestellt werden. Sie sollen die bösen Geister der Dunkelheit vertreiben
und sind symbolisch gesehen eigentlich die stärkste Waffe gegen alle Arten
von Depressionen. Man sollte sich vor ihnen nicht fürchten, sondern sie freudig
willkommen heißen. Je Furcht erregender die Masken je besser, denn die
Perchten sollen den bößen Geistern des Winters Furcht einflößen und sie zur
Flucht zwingen.

Neues schleicht sich in den Brauchtum ein...

In jüngster Zeit hat sich eingebürgert dass Perchten und Krampusse den Nikolaus
begleiten. Welcher Anlass ist besser geeignet als der beginnende Winter, das
Fest rund um den heiligen Nikolaus. Das breite Volk macht schon lange keinen
Unterschied zwischen Perchten und Krampussen, man sieht in ihnen durchwegs
teuflische Gesellen, die dem Volk das Fürchten lehren sollen. So manche Pass
sieht sich als Krampus- und Perchtengruppe und praktiziert beide Bräuche. Die
Verschmelzung ist total, nicht mehr aufzuhalten, auch kaum mehr rückgängig zu
machen...